Wohnen mit Wolldecken

Für mehr Wohnkomfort finden Sie neu bei uns Kuscheldecken und Kissenbezüge der Lodenmanufaktur Steiner1888. Der familiengeführte Betrieb produziert seit 1888 ausschließlich in Österreich, setzt auf regionale Rohstoffe und entwickelt Produkte, die lange Freude bereiten. Ehrlichkeit, Transparenz und Verantwortung sind Werde, die diese Manufaktur leiten. Damit Kund:innen sich davon überzeugen können, dass dies nicht nur bloße Werbesprüche sind, lädt Steiner1888 dazu ein, den Betrieb persönlich zu entdecken und bei einer Führung kennenzulernen. Es ergeben sich Einblicke in alle Schritte der Verarbeitung - von der Rohwolle bis zum fertigen Stoff.


Wie Wolle zu Loden wird

Um Loden aus Wolle herzustellen, sind rund 40 aufwändige Arbeitsschritte erforderlich, die bei Steiner1888 größtenteils von Hand ausgeführt werden. Die Lodenherstellung bedarf viel Geschick und Liebe zur Handwerkskunst. Bereits in fünfter Generation wird in der eigenen Fabrik gesponnen, gewebt und verwoben.

Die Wolle ist da - was nun?

Einmal im Jahr wird die Manufaktur von internationalen Wollhändler:innen aus Österreich, Australien und Südamerika mit der Wolle von Alpakas, Merinoschafen und Kaschmirziegen beliefert. Während die Schafe und Alpakas geschoren werden, wird die Wolle von Angorakaninchen und Kaschmirziegen ausgekämmt. Für die Erzeugung von Stoffen muss kein Tier sterben oder leiden. Tonnen von Wolle werden bei Steiner1888 dann gefärbt und gelagert, bis ihre Mission auf dem Weg zum Loden weitergeht. Da es sich bei den Lodenstoffen um Melangen handelt, also um eine Mischung verschiedener Farben, werden diese auf der so genannten Krempelmaschine nach einem Rezept zusammengemischt, um am Ende die richtige Farbe zu erhalten. Für eine türkisfarbene Decke wird zum Beispiel blaue, grüne, gelbe und weiße Wolle zusammengemischt.

Spinnen

Je nach gewünschter Qualität und Farbe wird die Rohwolle anschließend in der Kardiermaschine gemischt. Die Wollfasern werden durch Walzen, die mit Kratzbändern bespannt sind, zu einem feinen Faservlies gelegt, das dann im sogenannten "Nitschelwerk" in Streifen geteilt und zu einem Roving gerundet wird. Ein Vorgarn ist noch nicht reißfest. Auf der Ringspinnmaschine entsteht dann durch kontinuierliches Verdrehen und gleichzeitiges Verstrecken des Vorgarns das reißfeste Wollgarn. Ein Garn, wie wir es aus dem täglichen Leben kennen.

Weben

Eine weitere Besonderheit ist die Webart. Lodenstoff wird oft mit Walkstoff verwechselt. Umgangssprachlich versteht man unter einem Walkstoff ein Gewirke. Bei der Herstellung von Loden wird ein gewebter Stoff verwendet. Es gibt die Längsfäden (Kette), die am Webrahmen befestigt sind, und die Querfäden (Schuss), die man abwechselnd über und unter den Längsfäden hindurchführt. Glücklicherweise übernehmen dies Maschinen, und zwar mit einer Geschwindigkeit, bei der das Weben für das bloße Auge fast unsichtbar ist. Trotzdem haben ausgebildete Weber:innen viel zu tun, so kann z.B. manchmal ein Faden reißen und muss nachgearbeitet werden.

Walken

Nun kommen wir zur Königsdisziplin der Lodenherstellung. Wolle hat die Eigenschaft, unter dem Einfluss von Feuchtigkeit, Seife, Wärme und Reibung zu verfilzen. Diese Eigenschaft machen wir uns beim kontrollierten Walzen der Rohware in Breite und Länge zunutze. Hier entsteht schließlich aus dem Rohgewebe der eigentliche Loden. Sie können sich den Walzvorgang wie eine große Waschmaschine vorstellen. Der Stoff wird zusätzlich geknetet oder gehämmert. Nur so kann der typische Perleneffekt erzielt werden.

Veredelung

Die Aufrauhungsmaschine raut die Stoffe nun mit Walzen auf, die an Lockenwickler erinnern. Dadurch werden die Stoffe weich und geschmeidig. Früher wurden dafür Disteln verwendet. Das Problem beim Aufrauen ist, dass die Wollfasern nicht gleichmäßig aus dem Stoff gerissen werden können. Deshalb muss der Stoff nun in die Schermaschine. Diese schneidet die aufgerauten Fasern gleichmäßig durch. Bei Bekleidungsstoffen wird der Flaum ganz kurz abgeschnitten, bei Deckenstoffen jedoch länger belassen, damit die Decke ihren kuschelig-weichen Charakter nicht verliert. Danach werden die Stoffe in die Dekatiermaschine gegeben. Diesen Vorgang kann man sich wie das Heißdampfbügeln vorstellen. Und nun ist der Lodenstoff fertig und kann je nach Anwendungsbereich zugeschnitten und vernäht werden.


Vorteile eines Naturprodukts

Wolle ist für für Steiner1888 weit mehr als ein Rohstoff – sie ist Teil ihrer Identität. In der Manufaktur verarbeiten sie dieses Naturprodukt von Anfang bis Ende selbst; das beginnt beim Walken, geht über das Weben und endet mit der Veredelung. Wolle ist ein tolles Produkt. Es überzeugt durch seine Atmungsaktivität, Temperaturausgleichende Funktion, Robustheit, Pflegeleichtigkeit und den biologischen Abbau.

Für mehr Wohnlichkeit auch in den kalten Monaten empfehlen wir ganz klar Wolldecken. Von Türkis, Kirschrot, Sonnenblumengelb bis Schokoladenbraun, gemustert oder unifarben. Sorgen Sie für Wärme durch diese schönen Produkte sowohl im Wohnzimmer als auch in Ihrem Schlafzimmer. Ihre Gäste werden es lieben und Sie mit Sicherheit auch.

Diese und viele weitere Plaids, Decken, Kissen und Wohnaccessoires finden Sie wie gewohnt bei uns in der Innenstadt Osnabrücks.

Verfasst von am 15.09.2026

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